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Alles über Rosenpflege

rose-140853_640Wer hat sie nicht in seinem Garten, die „ Königin der Blumen“, gemeint ist damit natürlich die Rose. Allerdings ist die Pflanze auch ganz schön wählerisch und sie bedarf einer großen Pflege. Jeder der seine Rosen richtig hegt und pflegt, hat aber dafür dann fast das gesamte Jahr etwas davon.

Die meisten Sorten blühen von Juni bis in den Spätsommer und zeigen eine recht üppige Blüte. Um das zu erreichen ist es wichtig einen großzügigen Rückschnitt gleich im Frühjahr durch zuführen. Das ist auch wichtig, denn während dieser Zeit sind Rosen besonders anfällig für einen Pilzbefall, Rosenrost oder auch dem Sternrußtau. Sind Pflanzen davon betroffen, müssen die schadhaften Stellen sofort entfernt werden. Ist der Pilzbefall damit nicht in den Griff zu bekommen, muss leider ein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, damit die Rose überleben kann.

Fehler beim Rosen schneiden

Es können gravierende Fehler beim Rückschnitt gemacht werden, was im Endeffekt dazu führt, das die Rosen kaputt gehen. Der erste falsche Schritt liegt in der Jahreszeit, an dem der Rückschnitt wichtig ist, denn der Herbst ist ungünstig, Manche meinen es ist die beste Zeit, aber die Rose wird es nicht danken. Schnittstellen können sich eventuell vor dem ersten Frost nicht mehr schließen und die Triebe sterben dann einfach ab.

Das Werkzeug mit dem gearbeitet wird sollte nicht nur scharf, sondern auch sauber sein. Zum Schneiden ist eine Rosenschere nötig, die nicht rostig sein darf, denn wo Schmutz ist, können auch Krankheitserreger leicht eindringen.
Im Sommer wird es Zeit für einen zweiten Schnitt, wird dieser vergessen, kann die Rose Früchte bilden, die natürlich zusätzlich Kraft raubt. Nicht zu vergessen ist auch, dass verwelkte Blüten immer entfernt werden müssen.

Rosen im Kübel

Auf Balkon und Terrassen finden sich Rosen öfter in einem Kübel, auch das ist möglich. Allerdings sind auch hierbei Pflegemaßnahmen erforderlich, die nicht unerheblich sind. Ein Kenner von Rosen wird alles über sie wissen, jemand der nicht so viel Erfahrung hat, sollte es unbedingt lernen. Es gibt zum Beispiel erste Anzeichen dafür, dass der Pflanze etwas fehlt, wenn ihre Blätter keine dunkelgrüne Farbe aufweisen. Das ist ein klares Zeichen, das die Rose unter einem Nährstoffmangel leidet.
Ob der Boden eventuell zu trocken ist, kann gut mit dem Finger überprüft werden, denn Rosen im Kübel brauchen viel Wasser, besonders wenn sie in Substrat- Erde gepflanzt wurden. Auch sollte der Kübel nicht zu klein ausgewählt werden, damit genügend Erde hinein passt. Der Standort sollte sonnig sein, so hat der Besitzer lange Zeit Freude an seinen Pflanzen.